Der Hufschmied
Der Hufschmied beschlägt Einhufer, also Pferde, Esel und Maultiere, und kümmert sich allgemein um die Gesunderhaltung ihrer Hufe. Schmiede für Paarhufer, wie Zugochsen, dagegen gibt es heute kaum noch.
Das Handwerk des Hufschmieds ist schon mehr als 3000 Jahre alt. Seine Bedeutung lässt sich gut aus dem französischen Begriff ablesen: maréchal-ferrant. Maréchal, zu Deutsch Marschall, geht zurück auf das mittelhochdeutsche marahscalc, eine Zusammenziehung aus den Wörtern marah – Mähre, Pferd – und scalc, Knecht, also der Pferdeknecht. Im Laufe der Zeit hat der Begriff maréchal im Französischen jedoch zwei Bedeutungen angenommen: einerseits bezeichnet er den Schmied und andererseits, wie im Deutschen auch, das Amt des Marschalls, der bei Hofe für die Pferde verantwortlich ist. Der französische Begriff maréchal-ferrant wurde geprägt, um diese beiden Aufgaben unterscheiden zu können.
Das Schmiedehandwerk verlangt umfangreiches Wissen, handwerkliches Geschick, Beobachtungsgabe, Besonnenheit und Einsatzbereitschaft.
| Preis der Serie: | 3,75 + 0,50 = 4,25 € |
|---|---|
| Zeichnungen: | Jacques Doppée (B) |
| Layout: | Advantage Communication S.A., Luxemburg (L) |
| Druck: | Hochauflösender Mehrfarb-Offset-Druck CARTOR SECURITY PRINTING S.A., La Loupe (F); |
| Format: | 40 x 31.5 mm, 10 Briefmarken je Blatt mit Zierrand. |

