50 Jahre Europaschule
In diesem Jahr feiern die Europaschulen ihr 50-jähriges Bestehen. Die erste Schule öffnete am 4. Oktober 1953 für 72 Schüler - Kinder der mehreren hundert Beamten aus den 6 Gründerstaaten der EGKS - die Pforten. Im Jahre 1957 unterzeichneten die Mitgliedstaaten dann ein Abkommen über den Status der Schule und die Anerkennung des europäischen Abiturs.
Die damaligen Prinzipien hinsichtlich der Organisation der Schulen gelten auch heute noch: eine einzige Schule für alle, mit nationalen Landessprach-Abteilungen, gleiche Lehr- und Stundenpläne, Erlernen einer ersten Fremdsprache ab der Grundschule und pädagogische Kontrolle durch einen nationalen Inspektorenrat.
Die Erweiterung der Europaschulen ist mit der kontinuierlichen Entwicklung der europäischen Institutionen einhergegangen. In 2004 gibt es 12 Schulen mit mehr als 18.000 Schülern und 1.400 Lehrern. Jedes Jahr bestehen mehr als 1.000 Schüler das europäische Abitur.
Die große Herausforderung ist derzeit die Erweiterung der Europäischen Union auf 25 Mitgliedstaaten. Damit werden neue Probleme verbunden sein, wie etwa die Einführung neuer Sprachen und die zunehmende Komplexität der internen Organisation. Eine Arbeitsgruppe für die „Zukunft der Europaschulen” ist für die Erarbeitung optimaler Lösungen für die schwierigen Herausforderungen der kommenden Jahre zuständig.
| Preis der Marke: | 0,70 € |
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| Zeichnung: | Christoph Napp-Zinn, Oetrange (L) - Konzeption von ORBITE Conseil, Luxembourg |
| Druck: | Hochauflösendes Offset DE LA RUE, Byfleet (Surrey), Großbritannien |
| Format: | 40.64 x 31.75 mm |

