Jahresbericht 2010
P&TLuxembourg
Nach dem Geschäftsjahr 2009, das weltweit durch die Krise und die Turbulenzen an den Finanzmärkten gekennzeichnet war, die schließlich auf die Realwirtschaft übergriffen, zeichnete sich das Geschäftsjahr 2010 durch einen leichten Anstieg der Konjunktur sowie der Geschäftstätigkeit aus.
In diesem Zusammenhang gelang es P&TLuxembourg (Entreprise des Postes et Télécommunications), insgesamt eine Stabilisierung des Umsatzes zu erzielen, und zwar insbesondere aufgrund der Komplementarität seiner drei Sparten Post, Finanzen und Telekommunikation.
Nach der letzten Steigerung des Nettoumsatzes im Geschäftsjahr 2007 konnte im Geschäftsjahr 2010 zum dritten Mal in Folge eine Konsolidierung des Umsatzes (-0,14%) verzeichnet werden, der nun 511,0 Millionen Euro beträgt.
Angesichts der Steigerung der sonstigen betrieblichen Erträge und insbesondere aufgrund des deutlichen Anstiegs der außerordentlichen Erträge, die zum Teil durch einen Rückgang der Finanzerträge ausgeglichen wurden, war beim Gesamtertrag insgesamt eine Steigerung (+5,14%) auf 593,1 Millionen Euro zu verzeichnen.
Postdienstleistungen
Im Postgeschäft stieg der Umsatz angesichts eines allgemeinen strukturbedingten Rückgangs des Postaufkommens, der jedoch dank der Zunahme der Postsendungen mehrerer nationaler und internationaler Neukunden und aufgrund der Preiserhöhungen bei bestimmten Sendungen seit September 2010 ausgeglichen werden konnte, um 3,30%.
Hierbei ist jedoch anzumerken, dass bei der Berechnung des Postumsatzes die vom Staat im Rahmen steuerlicher Bestimmungen zugunsten der Erhaltung des öffentlichen Sektors (Zustellung von Zeitungen, Zeitschriften und weiteren Printmedien) gewährten Ausgleichsleistungen keine Berücksichtigung finden.
Zwecks Berücksichtigung struktureller Entwicklungen hatte die Regierung 2009 eine Überprüfung der Ausgleichsverfahren für Dienstleistungen von allgemeinem Interesse verlangt, die das Unternehmen erbringt. Bis zur Billigung der endgültigen Schlussfolgerungen dieser Überprüfung durch den Regierungsrat wurden die Ausgleichsleistungen in Form von Steuervergünstigungen für die Geschäftsjahre 2008 bis 2010 ausgesetzt und diesbezüglich Steuerrückstellungen für die entsprechenden Geschäftsjahre gebildet.
Postfinanzdienstleistungen
Die Guthaben auf den Postgirokonten der Kunden, die gemäß dem Gesetz über die Postdienstleistungen vom Dezember 2000 direkt vom Unternehmen verwaltet werden, stiegen im Laufe des Geschäftsjahres 2010 um 7,8% (2009: 12,11%).
Aufgrund anhaltend sinkender Zinsen, die in den vergangenen Jahren historische Tiefstände erreichten und zu ungünstigen Bedingungen für die Fristentransformation bei den Markttransaktionen führten, sank die Nettozinsspanne um 5,3%.
Angesichts allgemein stagnierender Einnahmen aus Gebühren wurde zudem lediglich bei den Bancomat- und Visa-Gebühren ein Anstieg um 9,8% verzeichnet. Der Gesamtumsatz der Postfinanzdienstleistungen hingegen ging gegenüber dem Vorjahr um 4,3% zurück.
Telekommunikationsdienstleistungen
Nach einem leichten Anstieg im vergangenen Jahr gab der Umsatz im Telekommunikationsbereich (2009: +2,09 %) im Geschäftsjahr 2010 um 1,0% nach.
Bei den Telekommunikationsdienstleistungen setzte sich der Trend zu neuen Produkten zulasten des klassischen Angebots 2010 fort: Infolge der durch die Europäische Kommission initiierten Preissenkungen (Roaming-Einnahmen) und des Erfolgs der Pauschaltarifpakete ging der Umsatz bei Mobilfunkdienstleistungen im Vergleich zu einer im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten Steigerung zurück. Hierbei wurden auch die Telematikdienste berücksichtigt, die seit 2010 gewisse Erträge erwirtschaften. Während die Erträge aus der Vermietung von nationalen Leitungen rückläufig sind, erreichen die Erträge aus den neuen Technologien allmählich das Stadium der Reife: LuxDSL verzeichnet zwar nach wie vor einen leichten Zuwachs, doch sind die Erträge aus „Unternehmensnetzen“ wie auch der Bereich Internet aufgrund einer vorsichtigeren Anlagepolitik der Geschäftskunden infolge der Krise leicht zurückgegangen. Das 2008 eingeführte Produkt IPTV konnte 2010 weiterhin zulegen.
Auch nach dem Plus im Geschäftsjahr 2009 stiegen die Erträge aus der Vermietung internationaler Leitungen von TERALINK 2010 weiterhin an. Bei der Vermietung von Satellitenkapazitäten stagnierte der Umsatz 2010.
Die Liberalisierung des Telekommunikationssektors erfordert Zusammenschaltungsdienstleistungen für neue Festnetz- und Mobilfunkbetreiber. Die Zusammenschaltungsentgelte stiegen um 17,3%.
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge, im Wesentlichen aus der Vermietung von Gebäuden oder Wohnungen sowie in geringerem Maße aus der teilweisen Rückerstattung von Personalkosten und aus Kantinenleistungen, verzeichneten einen Anstieg um 36,2%.
Finanzerträge
Bei den Finanzerträgen ist das Minus von 24,0% sowohl auf die rückläufigen Dividendeneinnahmen aus den Beteiligungen an Tochtergesellschaften, geringere Erträge aus Wertpapieren sowie sinkende Zinseinnahmen aus Termin- und anderen Einlagen zurückzuführen.
Außerordentliche Erträge
Schließlich sind die außerordentlichen Erträge 2010 stark gestiegen, insbesondere in Verbindung mit den geänderten Vorschriften zur Erfassung des Umsatzes in den Sparten Post und Telekommunikation, wodurch zusätzliche außerordentliche Erträge in Höhe eines Umsatzmonats erzielt wurden. Die verbleibenden außerordentlichen Erträge setzen sich aus dem Verkauf von verschiedenen Gebäuden, Fahrzeugen und sonstigen Ausrüstungsgegenständen sowie aus der AGDL-Rückzahlung in Zusammenhang mit einer säumigen isländischen Bank am Finanzplatz zusammen. Des Weiteren fallen unter außerordentliche Erträge auch erhaltene Schadenersatzleistungen für Schäden, die an den Netzen und Infrastrukturen von P&TLuxembourg entstanden sind.
Rückstellungen für Risiken
P&TLuxembourg ist im Rahmen seiner Betriebstätigkeit in den Sparten Mobilfunk und Festnetz mit einigen Rechtsstreitigkeiten, Rechts-, Schiedsverfahren sowie aufsichtsrechtlichen Verfahren befasst:
• Ebenso wie die anderen Mobilfunkbetreiber ist das Unternehmen mit dem Verfahren über die Vor- und Nachteile von Genehmigungsanträgen sowie mit Rechtstreitigkeiten in Verbindung mit der Inbetriebnahme und dem Betrieb von Mobilfunk- und UMTS-Radiostationen konfrontiert.
Angesichts der aktuellen Rechtslage ist es unmöglich, die künftigen Risiken in Verbindung mit dieser Tätigkeit quantitativ zu erfassen, sodass weiterhin das Problem einer gewissen Unsicherheit besteht, das weder beseitigt noch auf der Ebene des Jahresabschlusses gelöst werden kann.
• Im Hinblick auf die Schaffung einer Breitband-Festnetzinfrastruktur, die infolge der Veröffentlichung des Strategieplans der Regierung ausgearbeitet wurde, verhängte die Regulierungsbehörde des Sektors ILR ein Verbot gegen P&TLuxembourg, gemäß dem der Betrieb und die Vermarktung solcher Dienste untersagt ist, solange die diesbezüglichen Referenzangebote von der Regulierungsbehörde nicht genehmigt worden sind.
Die erneute Verschiebung der Genehmigung der verschiedenen Referenzangebote, die der Aufsichtsbehörde seit Oktober 2008 vorliegen, bringt aufsichtsrechtliche Unsicherheiten für das Unternehmen mit sich, die sich mehr und mehr in einer erheblichen Verkürzung der Bewertungszeit der in diesem Bereich getätigten Investitionen und einer wesentlichen Verringerung der Kapitalrendite widerspiegeln.
Da eine Rückstellung nur für den Fall gebildet werden kann, dass ein Risiko sicher oder wahrscheinlich ist und dass die Summe mit einer gewissen Genauigkeit eingeschätzt werden kann, wurden vor dem Hintergrund der vorliegenden verwaltungs- und aufsichtsrechtlichen Lage keine Rückstellungen für Risiken für das Geschäftsjahr 2010 gebildet.
Aufwendungen
Nach einer Stagnation im Geschäftsjahr 2009 konnte bei den betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Anstieg (+4,8%) verzeichnet werden.
Der Materialaufwand stieg vor allem aufgrund der Erhöhung der Treib- und Brennstoffpreise sowie des verteuerten Einkaufs von für den Verkauf bestimmtem Telekommunikationsmaterial um 5,8%.
Insgesamt sind die Fremdleistungen im internationalen Verkehr – Kosten, die direkt mit dem Umsatz verbunden sind – erneut gestiegen, und zwar um 2,9 %. Während sich bei den internationalen Kosten für Finanzdienstleistungen und den Kosten für den internationalen Telekommunikationsverkehr ein Rückgang um 4,5% feststellen lässt, was auf die rückläufigen Großhandelspreise zwischen den Betreibern und insbesondere auf den Rückgang der Roaming-Preise zurückzuführen ist, sind die internationalen Kosten für Postdienstleistungen deutlich gestiegen. Die Gründe hierfür sind das höhere Volumen der Sendungen ins Ausland und insbesondere die Zunahme der Postsendungen mehrerer nationaler und internationaler Kunden sowie die Erhöhung der Endvergütungen.
Abgesehen von geringeren Werbekosten und Kosten für Schulungen und Dokumentation sind alle sonstigen externen Aufwendungen gestiegen. Die höchsten Steigerungen erzielten die sonstigen externen Aufwendungen, die mit dem Umsatz zusammenhängen (+9,6%), die Zusammenschaltungsentgelte (+9,9%) sowie die Wartungs- und Reparaturkosten (+10,6%).
Trotz eines leichten Rückgangs der Mitarbeiterzahl um 0,5%, sind die Personalaufwendungen insgesamt um 3,3% gestiegen, was insbesondere durch die letzte Indexanpassung von 2,5% im Juli 2010, die Wertberichtigung von Überstunden und die Überschreitung des unbezahlten Urlaubsquorums am Jahresende sowie einen verstärkten Rückgriff auf hochqualifizierte Fachkräfte verursacht wurde. Die genannten Faktoren trugen allgemein zu einer Verteuerung der Löhne und Gehälter sowie der Lohnnebenkosten und Pensionszahlungen bei. Die Personalkosten machen insgesamt 49,9% der betrieblichen Aufwendungen aus (ohne Wertberichtigungen).
Infolge der Umsetzung ehrgeiziger Investitionsprojekte (Aufbau des Glasfasernetzes, Errichtung von Datenzentren und Postverteilerzentren) ist die Summe der Wertberichtigungen bei Sachanlagen und immateriellen Anlagen sowie bei Komponenten des Umlaufvermögens um 8,4% gestiegen.
Schließlich sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 2010 gestiegen (+8,3%). Obwohl die nicht erstattungsfähigen Umsatzsteueraufwendungen leicht gesunken sind, wird dieser Rückgang durch den Anstieg der an die luxemburgische Regulierungsbehörde ILR gezahlten Gebühren, die Rückstellungen für Reparaturen und Sonstiges sowie durch verschiedene Miet- und Leasingkosten ausgeglichen.
Die Finanzaufwendungen umfassen im Wesentlichen die Bankgebühren und Wechselkursverluste.
Die außerordentlichen Aufwendungen erklären sich im Wesentlichen durch den Verkauf von Gebäuden, Ausrüstung, Leitungen und Fahrzeugen des Anlagevermögens vor deren vollständiger Abschreibung.
Ein leichter Anstieg der betrieblichen Erträge (+0,5%) im Jahr 2010, der durch einen deutlichen Anstieg der Einkaufskosten (+4,9%) sowie den noch deutlicheren Anstieg der Lohnkosten (+3,9%) ausgeglichen wurde, führte somit zu einem Bruttobetriebsergebnis (EBITDA), das um 8,7% niedriger ausfiel.
Das Bruttobetriebsergebnis, d. h. der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), betrug 134,1 Millionen Euro, was einem Minus von 8,7% entspricht. Durch den Anstieg der Abschreibungen (+8,4%) hat sich diese Marge in Bezug auf das Betriebsergebnis (EBIT) weiter auf 49,3 Millionen Euro erhöht (2009: 68,6 Millionen Euro). Aufgrund des Finanzergebnisses in Höhe von 28,8 Millionen Euro (-8,1 Millionen Euro im Vergleich zu 2009), das dennoch durch das um 39,3 Millionen Euro gestiegene außerordentliche Ergebnis in Höhe von 40,2 Millionen Euro ausgeglichen wird, konnte das Ergebnis vor Steuern um 11,1% (2009: +21,5%) auf 118,2 Millionen Euro gesteigert werden.
Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2009, in dem die Steuerlast aufgrund einer rückwirkenden Rückstellung für das Geschäftsjahr 2008 zur Deckung der Aussetzung der staatlichen Steuervergütung für Sondermissionen besonders hoch war, war die Steuerlast für das Jahr 2010 23,3% geringer und sank auf 22,3 Millionen Euro (2009: 29,0 Millionen Euro).
Trotz eines niedrigeren Betriebs- und Finanzergebnisses führte der deutliche Anstieg des außerordentlichen Ergebnisses zu einem um 24% höheren Ergebnis nach Steuern, das letztendlich 96,0 Millionen Euro betrug (2009: 77,4 Millionen Euro).
Gruppe P&T
Im Geschäftsjahr 2010 ergaben sich mehrere Veränderungen in Bezug auf den Konsolidierungskreis.
Am 7. Juli 2010 hat P&TLuxembourg weitere 49,07 % der Anteile von P&T Consulting Luxembourg erworben und wurde dadurch zum Alleinaktionär der Gruppe P&T Consulting Luxembourg und France. Dieser Erwerb hatte keinen Einfluss auf die Konsolidierungsmethode, da die Tochtergesellschaften schon vorher voll integriert waren. Durch den Erwerb mitten im Geschäftsjahr sind 49,07% des Ergebnisses des ersten Halbjahres dieser beiden Tochtergesellschaften Dritten zuzurechnen.
Die Übernahme von Computersystems durch Netcore, die rückwirkend zum 1. Januar 2010 vorgenommen wurde, verändert den Konsolidierungskreis, da durch diese Übernahme Computersystems aus dem Perimeter des Konzerns P&T herausfällt. Die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Unternehmens sind seitdem in die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten von Netcore integriert. Hervorzuheben ist, dass der von Netcore festgestellte Firmenwert und die Abschreibung dieses Firmenwertes in der Konsolidierung 2010 (und für die folgenden Jahre) annulliert worden ist, da der Firmenwert im Rahmen der Neustrukturierung der Aktionärsstruktur 2009 bereits berücksichtigt wurde.
Der Nettoumsatz des P&T-Konzerns (633,35 Millionen Euro; 2009: 618,49 Millionen Euro) verzeichnete einen deutlichen Anstieg für das laufende Geschäftsjahr (+2,40%). Die Tochtergesellschaften verzeichneten eine Umsatzsteigerung um 17,56 Millionen Euro (+9,46%). Das beste Ergebnis verzeichnete das Tochterunternehmen im Mobilfunkbereich „LUXGSM S.A.“, das in einem von scharfem Wettbewerb geprägten Sektor tätig ist. Es konnte seinen Beitrag um 9,35 Millionen Euro steigern. Die Tochtergesellschaften ebrc (+4,01 Millionen Euro) und Netcore (+3,79 Millionen Euro) vervollständigten das Trio der Unternehmen mit den besten Ergebnissen.
Die Gesamtsumme der Transaktionen innerhalb des Konzerns belief sich für das Geschäftsjahr 2010 auf 101,01 Millionen Euro (2009: 96,60 Millionen Euro) und ist ein Beleg für die große Synergie und Komplementarität der Produkte und Dienstleistungen, die von den zum Konzern gehörenden Gesellschaften angeboten werden.
Die betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 7,06% auf 579,71 Millionen Euro (2009: 541,47 Millionen Euro).
Die Aufwendungen für Rohstoffe sowie sonstige externe Aufwendungen beliefen sich auf 236,36 Millionen Euro (2009: 218,77 Millionen Euro).
Trotz eines deutlichen Anstiegs der Aufwendungen für Rohstoffe und sonstige externe Aufwendungen, konnte der Konzern P&T seine Wertschöpfung auf demselben Niveau wie 2009 halten.
Die Personalkosten stiegen insgesamt um 5,47% auf 231,56 Millionen Euro zum 31. Dezember 2010. Die Personalkosten des Konzerns P&T stiegen um 12,01 Millionen Euro. Der Beitrag der Muttergesellschaft zu diesem Anstieg beläuft sich auf 6,12 Millionen Euro. Während des Geschäftsjahres 2010 beschäftigte der P&T-Konzern 3.622 Personen.
Bei den Finanzerträgen, die sich insgesamt auf 19,03 Millionen Euro beliefen (2009: 26,06 Millionen Euro), ist der Rückgang um 26,97% im Wesentlichen auf rückläufige Dividendenerträge aus Wertpapieren sowie sinkende Zinseinnahmen aus Einlagen bei der Muttergesellschaft zurückzuführen.
Die außerordentlichen Erträge in Höhe von 39,56 Millionen Euro stammen im Wesentlichen aus der veränderten Erfassung des nationalen Post- und Telekommunikationsumsatzes der Muttergesellschaft. Die Erfassung des Umsatzes beruht seitdem auf dem Zeitpunkt der Erbringung von Dienstleistungen und nicht mehr auf dem Zeitpunkt der Abrechnung. Diese Änderung führte zu einem zusätzlichen Gewinn in Höhe eines Umsatzmonats, die den außerordentlichen Erträgen zugeteilt wurden.
Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns P&T beläuft sich auf 99,21 Millionen Euro (2009: 80,11 Millionen Euro), was auf einen deutlichen Anstieg der außerordentlichen Erträge zurückzuführen ist.
Der Beitrag der Muttergesellschaft beläuft sich auf 86,70 Millionen Euro (2009: 67,23 Millionen Euro). Nimmt man die Steigerung der außerordentlichen Erträge heraus, welche bei 30% liegt, beliefe sich der Beitrag der Muttergesellschaft auf 58,7 Millionen Euro; das entspräche einem Rückgang von 8,53 Millionen Euro gegenüber 2009.
Der Beitrag der Tochtergesellschaften war trotz eines deutlichen Anstiegs ihres Beitrags zum Umsatz leicht rückläufig. Er belief sich dennoch auf 12,51 Millionen Euro (2009: 12,88 Millionen Euro).

